Schottland 2008

Heiko Rettinger · Florastr. 80 b · 81827 München · email heiko . rettinger hr - ws . de
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Tag 12: Mittwoch, 10.09.08

Unser letztes Frühstück in Schottland durften wir mit anderen Gästen am großen Tisch genießen. Bei einer Unterhaltung haben wir erfahren, dass zum einen die Hauseigentümer begleitete Radtouren organisierten und zum anderen die beiden selbst einige Radtouren in Südschottland gemacht hatten. Bevor unsere Schottlandreise jedoch zu Ende gehen sollte hatten wir noch einen ganzen Tag für Besichtigungen, da unser Flug von Prestwick nach Frankfurt Hahn erst gegen Abend startete. Unsere Überlegung war nochmals Fish und Chips zu essen und bei Sehenswürdigkeiten auf dem Weg einfach anzuhalten. Zunächst sind wir in Richtung Stranraer aufgebrochen und stoppten beireits beim Threaven Castle, dass wir jedoch erst nach dem Fußweg zum Flußufer sehen konnten. Das Castle selbst liegt auf einer Insel inmitten des Flusses und kann über einen Fährbetrieb erreicht werden. Da wir aber etwas zu früh dran waren könnten wir nicht übersetzen.


Threaven Castle

Zurück beim Auto sind wir zum Cardoness Castle weitergefahren. Der gut erhaltene Wohnturm eignete sich erneut als treues Fotomotiv.


Cardoness Castle

Bevor wir dann nach Stranraer kamen haben wir aus der Ferne noch das Glenluce Abbey fotografiert und die River Luce Bridge auch noch mitgenommen.


Glenluce Abtei

Da es für unser Fish'n'Chips Mittagessen noch etwas zu früh war haben wir in Stranraer zunächst noch einen Spaziergang am Fährhafen entlang unternommen. Die Lokalität wurde uns ja vom Betreuer des Cardoness Castle empfohlen. Im Reiseführer hatten wir noch vom Culzean Castle gelesen, jedoch konnte man dort nicht mal auf den Parkplatz fahren, ohne den Eintrittspreis zu zahlen. Da wir zum einen gar nicht mehr so viel Bargeld für den überteuerten Eintritt hatten und auch keine Katze im Sack kaufen wollten hatte ich für den Abschluss das Dean Castle und einen Spaziergang im Park von Kilmarnock vorgeschlagen.


Dean Castle in Kilmarnock

Da ich vor zwei Jahren schon einmal in dem Park war und dabei ein Bild von einer Mum & Dad Bank gemacht hatte war es Pflicht, dass ich meine Eltern mit auf das Bild bekommen musste.


Bank für Mum and Dad mit Eichhörnchen

Im Dean Castle hätten wir noch die Gelegenheit gehabt eine vollständige Ritterrüstung anzulegen, wir haben uns aber auf einzelne Teile beschränkt. Zuletzt blieb uns nur noch die Fahrt zum Flughafen Prestwick wo wir unser Auto auf dem Rental Parkplatz abgestellt hatten und dann im Regen in Terminal laufen mussten. Dank meiner Avis preferred Mitgliedschaft hat sich die Dame an der Theke bereit erklärt, mir nach der Überprüfung des Fahrzeugs sofort die finale Abrechnung auszustellen. Die anfängliche Verwirrung von Edinburgh war dann unmittelbar aus der Welt geschafft. Zum Checkin hatten wir noch etwas Zeit. Als es aber dann soweit war mussten wir feststellen, wie pingelig RyanAir hier ist. Wir hatten ja drei Gepäckstücke, wobei eine Tasche wesentlich leichter war, aber dummerweise zuerst gewogen und dann sofort abtransportiert wurde. Die letzte Tasche war dann mit 16,1kg zu schwer und wir mussten noch etwas herausnehmen. Dieses zusätzliche Gewicht hätte aber leicht noch in die erste Tasche gepasst, auf die wir jedoch keinen Zugriff mehr hatten. Als wir dann in die Wartehalle gehen wollten hatten wir ein ähnliches Spiel. Es ist nur ein Handgepäckstück erlaubt. Da wir jedoch unerwartet etwas aus der einen Reisetasche nehmen mussten hatten wir eine zusätzliche Tragetasche. Da Not ja bekanntlich erfinderisch macht haben wir auf dieses Tragetasche die bemängelte Fototasche drauf gedrückt und sind somit doch durchgekommen. Für zukünftige Flüge mit RyanAir habe ich mir geschworen einen leichten, faltbaren Rucksack zu besorgen und dann dort alles hineinzupacken. Beim Warten auf den Abflug konnten wir noch ein Fußballspiel von England gegen die Slowakei ansehen. Der Flug an sich war dann wieder ereignislos, wobei wir ca. 30min vor der geplanten Landezeit in Frankfurt Hahn aufgesetzt sind. Zurück in Deutschland mussten wir nur wieder unser Gepäck aufnehmen, den langen Marsch zum eigenen Auto zurücklegen und noch die Heimfahrt im Nebel hinter uns bringen.

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