Schottland 2008

Heiko Rettinger · Florastr. 80 b · 81827 München · email heiko . rettinger hr - ws . de
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Tag 6: Donnerstag, 04.09.08 (Town-Day)

Am morgen nach unserer zweiten Übernachtung in einer schottischen Jugendherberge hatten wir dann mehr Glück mit einem Frühstück. Wir waren zwar durch die B&Bs bereits etwas verwöhnter was die Qualität anging, aber dennoch war das Carbisdale Castle von der Quantität durchaus ausreichend. Die Planung für den Tag sah den Stadtbesuch in Inverness vor, jedoch wollte ich vorab noch bei der Glenmorangie Destille vorbei.


Glenmorangie Destillerie

Unser früher Aufbruch war leider vergebens, da die schottischen Destillen ab September erst gegen 10Uhr Führungen anbieten. Wir haben uns dann trotzdem auf dem Gelände der Destille umgesehen und konnten dabei einmal das Verladen der Fässer zum Transport nach Glasgow beobachten. Die Logistik einer Destille gehört für gewöhnlich nicht zu den Dingen, die man bei einer Tour durch die Brennerei zu sehen bekommt. Nachdem wir dann noch ein paar Hebeversuche von leeren Eichenfässern durchgeführt haben kam uns das Tasting im Shop doch gerade recht. Wir haben dann natürlich noch eine Flasche aus dem Sortiment mitgenommen. Anschließend ging es dann weiter nach Inverness.


Inverness Stadt und Natur

Das Städtefahren bekommt meiner Mutter irgendwie garnicht und dennoch habe ich unser Auto in ein Parkhaus nahe des Stadtzentrums gefahren. Von Dort sind wir dann zum Regierungsgebäude einem ehemaligen Castle und haben von dessen erhobenen Lage ein paar nette Bilder über die Stadt und die Kathedrale machen können. Aus dem Lonely Planet haben wir erfahren, dass der Great Glen Way in Inverness beginnt bzw. endet und dass man bei schönem Wetter diesen auch ein wenig folgen kann und dabei auf ein paar Inseln inmitten des Flusses kommt. Am Ufer des Flusses haben wir dann auch wieder unsere diesmal verfrühte Mittagsmahlzeit eingenommen. Nach ca. 3 Stunden Stadttour sind wir dann zum Auto zurück um wieder aus Inverness heraus zu fahren. Auf dem Weg nach Nairn haben wir ein Schild zur Sehenswürdigkeit Fort George gesehen. Neugierig wie wir waren sind wir dem auch gefolgt, da in einigen Reiseführern auch stand, dass dort eine Meerenge besteht und man die gegenüberliegende Küste zum Greifen nah hätte. Leider stellte sich dies als ein Reinfall heraus, da wegen des noch aktiven Militär-Stützpunkt zu dieser Stelle kein Zutritt erlaubt war, außer vielleicht man Betritt den Besucherbereich von Fort George, was wir aber eigentlich garnicht wollten. Statt dessen sind wir weitergefahren um das Cawdor Castle bzw. seinen Garten zu besuchen.


Cawdor Castle und Garten

Spätestens hier haben wir festgestellt, dass die Schotten den Tourismus erkannt haben und selbst für einen Garten schon 4 Pfund pro Person kassieren. Der Garten war zwar an einigen Stellen bereits schon abgeblüht aber dennoch hat das Umfeld zu einem schönen Spaziergang eingeladen. Als wir in Nairn angekommen waren haben wir die Suche nach einem B&B diesesmal per Auto durchgeführt. Wir sind eigentlich auch recht schnell fündig geworden und konnten dann im Hof parken. Das Duchally House war zwar gut eingerichtet, hatte aber nur ein gemeinsames Badezimmer. Wir haben nur kurz unseren Tee und Whisky zu uns genommen und sind dann gleich wieder los um uns noch etwas umzusehen.


Strand und Bootshafen von Nairn

St Ninians Kirche in Nairn

Unser Abendessen haben wir dann nach längerer Suche in einem Italienischen Restaurant, das einem Hotel angeschlossen war, eingenommen. Zum Abschluss des Tages haben wir uns noch in einem Pub niedergelassen, in dem es einen freien Internetzugang geben sollte. Leider hat die dort eingesetzte Verschlüsselung nicht mit meiner WiFi Karte meines Palm's kooperiert. Also haben wir nur so ein paar Bier getrunken und den Abend ausklingen lassen.

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