Schottland 2008

Heiko Rettinger · Florastr. 80 b · 81827 München · email heiko . rettinger hr - ws . de
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Tag 7: Freitag, 05.09.08 (Whisky-Day)

Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück recht fluchtartig vom B&B aufgebrochen, da die Hausherrin, die uns am Vortag einen Preis von 82,50 Pfund für das Zimmer genannt hatte, gerade nicht aufzufinden war und ihr Mann von uns dann nur noch 60 Pfund wollte. Uns sollte es recht sein und widersprechen muss man ja auch nicht immer. Heute stand dann endlich der Malt Whisky Trail auf dem Programm. Wir haben also auf direktem Kurs die Grantown on Spey angepeilt und sind von dort zur Glenlivet Destille gefahren.


Die Glenlivet Spirale

Die Glenlivet Destillery bietet eine kostenfreie Tour und außerdem Wiedergabe Geräte mit einer Übersetzung der Tour. Meine Eltern haben sich also je ein solches Gerät geben lassen und ich habe mich unterdessen gut mit der netten Tourbegleiterin unterhalten. Beim Whiskytasting nach der Führung wurden uns dann drei verschiedene Sorten angeboten: der 12-jährige, der 18-jährige und ein Chivas Regal Blend von denen wir jeweils einen genommen haben um dann untereinander auszutauschen. Ich als Fahrer habe natürlich von jedem nur einmal genippt. Die weitere Tour führte uns zu einem Fotostopp bei Cardhu von deren Produktion einiges in den Johnny Walker fließt.


The Cardhu und Aberlour Destillerie

Der nächste Halt war dann bei der Aberlour Destillery, die wie auch Glenlivet den Chivas Brüdern gehört, für uns jedoch nur als Fotomotiv hergehalten hat. Die letzte geplante Destille für diesen Tag war die Strathisla Destillery in Keith. Die dortige Tour kostete 5 Pfund pro Person und konnte nur in englisch angeboten werden. Dennoch haben wir uns die Zeit genommen und hatten dann auch eine Führung zu dritt mit einer Leidenschaftlichen Führerin. Sie lies mir auch immer wieder Gelegenheit einige Informationen für meine Eltern zu übersetzen und nachdem sie erfahren hatte, dass ich schon in einigen anderen Destillen war hat sie sich zur Aufgabe gemacht mir einige zusätzliche Informationen zu geben, die ich bisher auch noch nicht gehört hatte. Alles in allem hatte die Tour dann eine Stunde gedauert und wir haben dann sogar noch die königlichen Blends in ihrem "Verlies&qout; begutachten dürfen. In dieser Destille haben wir dann jeweils einen 14-jährigen Stathisla in Fassstärke mitgenommen.


Strathisla Destillerie

Nach dieser Destille hatten wir zwar schon 2 Whiskys aber noch immer nichts zu Mittag gegessen. Unser Tagesziel war ja Aberdeen in der wir┬ábereits eine Unterkunft gebucht hatten. Es bestand also keine Hektik und so haben wir uns auf dem Weg nach Aberdeen einen Parkplatz etwas abseits der Straße gesucht. Wie sich dann herausstellte war dieser Parkplatz an ein Naturreservoir angeschlossen. Da es ja bereits 14.15Uhr war haben wir uns für die Picknick Area im diesem Huntly Peregrine WildWatch entschlossen. Einer der Betreuer ist auch gleich auf uns zu gekommen und wollte uns über die Möglichkeiten hier aufklären, da wir aber "nur" was essen wollten habe ich vorsichtig darauf hingewiesen und gehofft ihn damit nicht zu beleidigen. Er lies uns dann passieren und wir haben uns ein sonniges Fleckchen für unser Mahl ausgesucht. Etwas später kam er dann mit seinem Gehilfen vorbei und meinte wir hätten das beste Plätzchen ausgesucht uns aber sonst nicht weiter belästigt. Als wir mit unserer Pause fertig waren haben wir dann doch mal geschaut wohin die Beiden verschwunden waren und haben sie dann an einem Tümpel wiedergefunden. Beim Gespräch mit dem Betreuer stellte sich heraus, dass seine Hochzeit mit einer Deutschen kurz bevor stand.


Picknick im Huntly Peregrine WildWatch

Nach der längeren Unterhaltung haben wir unsere Fahrt nach Aberdeen fortgesetzt und sind mitten ins Verkehrschaos hinein gekommen. Dennoch haben wir dank Navi das Beeches schnell gefunden und sind dort auch gleich eingecheckt. In dem Guest House habe ich dann wie so oft wieder versucht ins Internet zu kommen und hatte auch mal wieder Glück. Bevor wir dann in die Stadt aufgebrochen sind haben wir uns vom Besitzer noch eine Empfehlung für das Abendessen geben lassen. Zunächst waren wir etwas skeptisch wegen des "Fish 'n' Chips" Restaurant aber nachdem wir dann über ne halbe Stunde durch Aberdeen gelaufen waren hatten wir uns doch damit angefreundet. Im Großen und Ganzen war es ziemlich gut aber mit dem Touch eines Schnellimbiss waren wir auch recht schnell wieder draußen. Also ab in ein Pub und während wir unser Bier und Cider tranken haben wir bemerkt, dass die Musik aus einer Jukebox kam und die Gäste das Gerät immer wieder nachfütterten.

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