Schottland 1999

Heiko Rettinger · Florastr. 80 b · 81827 München · email heiko . rettinger hr - ws . de
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Reiseverlauf 14. Mai

Nur nicht hetzen, wir fahren ja schon weiter!

Ein bisschen gehetzt hab ich natürlich schon, immerhin wollten wir mit einem frühen Bus nach Pitlochry fahren. Ich hab also 7.00 Uhr aufstehen angeordnet. Nach ein paar menschlichen Grundbedürfnissen gaben wir beim Wart unsere Schlüssel ab und nahmen noch einen kleinen Frühimbiss zu uns. Jetzt war wieder die Zeit des Aufbruchs angesagt! Wir marschierten also zum Busbahnhof um mit dem Scottish Citylink nach Pitlochry zu fahren. Dank unseres Haggis-Tickets hatten wir anspruch auf 30% Rabatt. Allerdings drückten wir uns in unserem bescheidenen Englisch etwas zu undeutlich aus und so ließ uns der Fahrer umsonst einsteigen. (Danke Scottish CityLink!)

Wir waren kaum in Pitlochry angekommen und hatten auch schon wieder den Überblick. Gegenüber der Haltestelle war ein Ortsplan. Wir schulterten die Rucksäcke uns betrachteten den Plan. Die Jugendherberge war schnell ausgemacht. Zielstrebig folgten wir dem Weg nach oben! Unterwegs orteten wir bereits die Geschäfte fürs Abendessen. Als wir in der YH ankamen, drangen schon laute Stimmen an unsere Ohren. Wir bekamen schnell mit, dass gerade eine Schottische Schulklasse in Aufbruchstimmung war. Deshalb durften wir auch noch nicht in unser reserviertes Zimmer. Wir setzten uns vor die YH auf eine Bank und waren ziemlich bald Mittelpunkt der Klasse. Wir wurden förmlich ausgefragt. Aber endlich fuhren sie ab und wir bezogen unser Quartier. Es war schon fast Mittag und wir wollten doch zu "The Edradour Destillery"...

The Edradour Destillery

Wir hatten eigentlich keinen Schimmer wo oder wie Weit die Destillerie weg ist. Aber wir liefen trotzdem los. Und zwar über ein paar Umwege. Das bemerkenswerte an dieser Brennerei war: Sie verlangten keinen Eintritt und man bekam trotzdem einen Whisky (und das auf nüchternen Magen!). Wir konnten auch jetzt den Worten der Schotten langsam folgen und verstanden endlich wirklich, was denn das Whiskybrennen ausmacht! Nach unserem Abstieg erledigten wir unsere Einkäufe. Beim Kochen trafen wir auch einen Californier mit seiner Famiele. Nach dem Essen gingen wir mit Tom und Gerie in ein Pup (wer hätte es gedacht). Hier wären wir beinahe versackt. 1. spielte eine Live-Band und 2. hatten wir mal wieder so richtig Spaß. Auch die Englischunterhaltung unter diesen Umständen erforderte einiges an Geschick.

Und da es Wochenende war hatte das Pup bis ein Uhr geöffnet und bis dahin hatten wir dann ca. drei Whisky und vier Pint Guinness. Wir torkelten kurz vor eins gemeinsam los um noch in die YH hineinzukommen. Man, war das ein super Abend!

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